Archiv 2024

Zweites Bulletin 2024 – Jetzt als PDF herunterladen 

Das Bulletin 2024 ist in seiner zweiten Ausgabe erschienen – laden Sie es jetzt im PDF-Format herunter! Wir präsentieren Ihnen die zweite Ausgabe des Bulletins des Tadeusz-Kosciuszko-Museums für das Jahr 2024 in elektronischer Form. Die gedruckte Ausgabe ist bei Interesse weiterhin im Museum erhältlich.

Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit, unsere Erfolge und die besonderen Ereignisse des vergangenen Jahres. Um Ihnen einen umfassenden Überblick zu bieten, haben wir den Newsletter als PDF-Datei vorbereitet. So können Sie ihn bequem herunterladen und in aller Ruhe durchblättern.

Laden Sie hier unser zweites Bulletin 2024 herunter:

Museumsbibliothek

Abschluss der Arbeiten zur Inventarisierung und Katalogisierung der Bibliothekssammlung des Tadeusz Kosciuszko Museums in Solothurn. 

 

Der Aufbau der Bibliothek begann 1937 mit der Eröffnung und dem Betrieb des Museums. Die Grundlage für die Einrichtung der Büchersammlung des Museums war die wachsende Sammlung von Büchern, Zeitschriften und Drucken, die dem Museum geschenkt wurden. Die Bibliothek enthält Bücher in verschiedenen Sprachen, und die derzeitige Büchersammlung umfasst 548 Bände. 

Es ist zu hoffen, dass diese Sammlung zu weiteren Forschungen über diesen grossen Helden anregt und zu einem tieferen Verständnis seiner Rolle bei der Gestaltung des Freiheitsgedankens in der ganzen Welt beiträgt. 

 

 „Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Kultur und Nationales Erbe der Republik Polen im Rahmen des Programms zur Unterstützung von Archiven, Bibliotheken und Museen ausserhalb des Landes 2024“. 

 


Generalversammlung der Kosciuszko-Gesellschaft

Anfang November fand die jährliche Mitgliederversammlung der Kosciuszko-Gesellschaft im Auditorium des BBZ-Solothurn statt.
Die Sitzung wurde vom Präsidenten der Kosciuszko-Gesellschaft, Dr. Remo Ankli, gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern geleitet. Auch der Geschäftsträger der polnischen Botschaft in Bern, Herr Marek Minarczuk, nahm an dem Treffen teil.

Der zweite Teil der Versammlung wurde mit einem Violinkonzert des jungen polnischen Künstlers Daniel Czechowski eröffnet, der in der Schweiz lebt. Das abwechslungsreiche Programm begeisterte das Publikum und lässt auf eine vielversprechende Karriere des talentierten Musikers hoffen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitglieder und Freunde für ihre Teilnahme und Unterstützung!


Fotos: Dominika Flück

Fortführung der Kościuszko-Tradition

Am 20. Oktober 2024 fand eine Zeremonie zum Gedenken an den 207. Todestag von Tadeusz Kościuszko statt. In Zuchwil wurde vor dem Denkmal des Generals eine Kranzniederlegung unter Beteiligung von Vertretern der polnischen und amerikanischen Botschaft abgehalten. Die polnische Botschaft war durch den Geschäftsträger a.i. der Republik Polen, Marek Minarczuk, die Konsulin Kinga Koltun und den Verteidigungs-, Militär- und Luftattaché Oberst Pawel Piecyk vertreten, während Major Mikhail A. Fedorchik die amerikanische Seite repräsentierte. 

Die Zeremonie wurde durch die Anwesenheit von Vertretern der Stadt und des Kantons Solothurn, der Gemeinde Zuchwil sowie durch Mitglieder der polnischen Gemeinschaft und einheimische Gäste gewürdigt.


Ausserdem nahm eine Delegation der „Solbet“-Kapitalgruppe unter der Leitung der Direktorin Krystyna Rembiałkowska aus Solec Kujawski, Polen, an den Feierlichkeiten teil. Das Unternehmen ermöglichte zwei der besten Schüler der Tadeusz-Kościuszko-Schule in Solec Kujawski sowie dem Direktor der Schule eine Reise in die Schweiz, um das Museum zu besuchen und an den Feierlichkeiten teilzunehmen.


Alle Teilnehmer wurden von Stefanie Ingold, Stadtpräsidentin von Solothurn, begrüsst.

In diesem Jahr wurden zwei Trauerweiden gepflanzt, die an eine Tradition aus dem Jahr 1832 anknüpfen. Damals pflanzte die Enkelin von Ludwika Sosnowska zwei Weiden in Zuchwil, um an die unerfüllte Liebe zwischen Kosciuszko und Ludwika zu erinnern. Ihr Vater hatte ihr die Heirat mit dem ärmeren Auserwählten nicht gestattet.

Konferenz in Chicago

Die 46. Tagung der Ständigen Konferenz der polnischen Museen, Archive und Bibliotheken im Westen (MABPZ) fand vom 24. bis 28. September in Chicago statt, an der auch eine Delegation des Kościuszko-Museums teilnahm. Vertreter der bedeutendsten polnischen Kultureinrichtungen außerhalb Polens waren bei der Konferenz anwesend. Sie bot eine Gelegenheit, einzigartige Sammlungen zu präsentieren, Erfahrungen auszutauschen und die Zusammenarbeit zwischen den Teilnehmern zu vertiefen.


Die Delegierten besuchten die Bibliothek, die Archive und das Polnische Museum in Amerika. Sie hörten Vorträge und nahmen an Diskussionen über die wichtigsten Initiativen und Herausforderungen teil, denen polnische Kultureinrichtungen begegnen.

Zusätzlich bestand die Möglichkeit, ausgewählte polnische Kirchen in Chicago sowie das Generalkonsulat der Republik Polen zu besichtigen. Ein besonderes Highlight war das Treffen mit dem befreundeten Verein der Freunde der polnischen Lanzenreiter, benannt nach General Tadeusz Kościuszko, der in Chicago aktiv ist. Die beeindruckende Tradition der Lanzenreiter und die wunderbare Atmosphäre werden uns noch lange in Erinnerung bleiben und einen besonderen Platz in der Geschichte unvergesslicher Begegnungen unseres Museums einnehmen.

 Die Kosciuszko-Gesellschaft, die das Kosciuszko-Museum in Solothurn betreut und verwaltet, erhielt dieses Jahr Mittel aus dem Programm «Förderung, Archive, Bibliotheken und Museen ausserhalb des Landes in 2024 Jahr» aus Mitteln der Minister für Kultur und nationales Erbe. Die Fertigstellung der Arbeiten ist für die zweite Dezemberhälfte geplant. Wir danken dem Ministerium für Kultur und nationales Erbe für die Unterstützung! 

Sommer im Museum

Im Rahmen des diesjährigen „Sommers im Museum“ hatten Besucher am 24. August die Möglichkeit, die Museumsräume kostenlos zu besichtigen, einem Gitarrenkonzert beizuwohnen und eine Buchmesse zu besuchen.
Die Stände wurden von Publikationen über das Leben und Werk von Tadeusz Kosciuszko dominiert – sowohl auf Polnisch als auch auf Deutsch. Dies bot eine hervorragende Gelegenheit, mehr über diese herausragende Persönlichkeit und seinen Einfluss auf die Geschichte Polens und anderer Länder zu erfahren.

Unter den verfügbaren Büchern fanden sich sowohl klassische Biografien als auch weniger bekannte Studien und Bildbände mit einzigartigen Fotos und Dokumenten. Zu den Besuchern zählten Geschichtsinteressierte, Touristen und Familien mit Kindern. Die subtilen Klänge der Gitarre schufen eine besondere Atmosphäre in der historischen Umgebung des Museums und regten zum Austausch über kulturelle Themen, Gedanken und Ansichten an.

Eine Reise auf den Spuren von Kosciuszkos Herz in der Schweiz und Italien

Vom 15. bis 18. August fand eine Reise auf den Spuren von Tadeusz Kosciuszkos Herz statt, die von Solothurn nach Vezia bei Lugano im Tessin und weiter nach Varese, einer Stadt im Norden der Lombardei in Italien, führte. 

Die lange und komplexe Geschichte der Reise von Kosciuszkos Herz hat bleibende Spuren an den Orten hinterlassen, die er besuchte. Wunderschöne Orte und Landschaften sorgen für unvergessliche Erinnerungen. Wir laden Sie herzlich ein, an den folgenden Wanderungen des Tadeusz-Kosciuszko-Museums in Solothurn sowie an individuellen Wanderungen zu diesen unvergesslichen Orten teilzunehmen.

Vielleicht sehen wir uns unterwegs.

Geschichtsunterricht im Museum statt in der Schule 

Am Samstag, den 15. Juni, bot das Tadeusz-Kościuszko-Museum eine aussergewöhnliche Geschichtsstunde an. Jugendliche der polnischen Schule der polnischen Botschaft in Bern, die in Zürich ansässig ist, hatten die Gelegenheit, die Geschichte in den Räumlichkeiten des Museums lebendig zu erleben.

Mit grossem Interesse lauschten die Schüler den Informationen über Tadeusz Kościuszko und erkundeten die beeindruckenden Sammlungen des Museums. In der Pause genossen sie die heimelige Atmosphäre im Innenhof.

Die Jugendlichen waren von unserer Ausstellung begeistert und bewunderten die noch erhaltenen Festungsanlagen sowie die schönen alten Gebäude der Stadt.

Vielen Dank für euren Besuch – wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

Weiter auf den Spuren Kosciuszkos

Die erste Wanderung auf den Spuren von Tadeusz Kościuszko in Solothurn und Umgebung in diesem Jahr liegt hinter uns. Am 9. Juni hatten wir das Vergnügen, gemeinsam eine tolle Zeit in einer grossartigen Atmosphäre zu verbringen. Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Wir freuen uns darauf, euch bei den nächsten Wanderungen wiederzusehen. Die Termine für die kommenden Touren werden auf unserer Webseite bekannt gegeben. Ein besonderer Dank geht an Jolanta Hosner, eine engagierte Freiwillige des Tadeusz Kościuszko Museums, die uns fachkundig durch die Wanderung geleitet hat.


Bleibt gespannt und wandert weiter mit uns auf den Spuren von Kościuszko! 

Tag der offenen Tür in den Solothurner Museen

Die Solothurner Museen waren am 26. Mai für alle Besucherinnen und Besucher geöffnet. Von 10 bis 17 Uhr konnten alle Interessierten die einzelnen Museen besuchen, die verschiedene Programme vorbereitet hatten. Auch das Kosciuszko-Museum öffnete seine Türen und bot unter anderem eine Verkostung polnischer Spezialitäten an.

Die Besucher konnten nicht nur die Innenräume bewundern, in denen Tadeusz Kosciuszko die letzten Jahre seines Lebens verbrachte, sondern auch andere Elemente der ständigen Galerie. Es bestand die Möglichkeit zu Gesprächen und Diskussionen über Themen, die den Einzelnen interessierten.

Wir freuen uns, dass wir Sie auch in diesem Jahr in unseren Räumlichkeiten begrüssen durften!

Abgeordnete des Polnischen Parlaments besuchen das Museum 

Am 30. April besuchte eine Delegation der Polnisch-Schweizerischen Parlamentariergruppe, bestehend aus Kazimierz Gołojuch MdEP, Tadeusz Chrzan MdEP, Zbigniew Ziejewski MdEP, Józefa Szczurek-Żelazko MdEP, Krzysztof Gadowski, Staatssekretär im Finanzministerium, und Senator Józef Zając,  das Kościuszko Museum.  

Die Gäste aus Polen wurden von der Botschafterin Polens Iwona Kozłowska und den Mitarbeitern der Polnischen Botschaft in Bern begleitet.  Die Kustodin des Museums führte die Delegation in die Geschichte von Kościuszkos Aufenthalt in Solothurn ein. 


Nach dem Besuch des Museums die parlamentarische Gruppe fuhr nach Zuchwil, wo vor dem Tadeusz Kościuszko-Denkmal Kranz niederlegten. Die  polnische Kapelle, die von Soldaten der 2. Fussschützendivision, die während des zweiten Weltkriegs in der Schweiz interniert waren, restauriert und gestaltet wurde, erregte grosses Interesse. 

Gespräche in den Schlosssälen in Basel 

Anfang April 2024 fand in Basel in den Schlosssälen, Stapfelberg 4, ein interessanter Vortrag über Tadeusz Kosciuszko "Aufgeklärte Festungsbaumeister - Chefingenieur West Point 1778-1780" statt.


Das Thema wurde von Patrick Borer vorgestellt. Er stellte Tadeusz Kościuszko (1746–1817) nicht nur als polnischen und amerikanischen Held vor, der für die Unabhängigkeit der Nationen und die Freiheit der Völker kämpfte, sondern auch als Militäringenieur und Erbauer wichtiger Militärbefestigungen in den USA.


Während des Abends wurde teilweise die Ausstellung „Zeitreise durch Solothurn“ gezeigt. Weitere spannende Gespräche fanden bei Apero statt.  

Jahrestag des Kościuszko-Aufstandes

Vor 230 Jahren, am 24. März 1794, schwor Tadeusz Kościuszko feierlich auf dem Hauptplatz von Krakau einen Eid und leitete damit den Beginn eines nationalen Aufstands ein, der als Kościuszko-Aufstand in die Geschichtsbücher eingehen sollte. Dieser Aufstand stellte den letzten verzweifelten Versuch dar, die Republik Polen zu retten und ihre volle Souveränität wiederherzustellen.


Zur Feier dieses Jubiläums wurde am Sonntag, dem 24. März 2024, das Kościuszko-Museum in Solothurn eröffnet, das seine Sammlungen für die Besucher zugänglich machte. Diese Gelegenheit bot die Möglichkeit, das prächtige Gemälde von Wojciech Kossak mit dem Titel "Der Eid auf dem Marktplatz in Krakau" zu bewundern. 

Einladung

FREEDOM FESTIVAL – IN MEMORIAM TADEUSZ KOŚCIUSZKO

Unter dem Ehrenpatronat

Die Botschafterin der Republik Polen in der Schweiz, Frau Iwona Kozłowska

Die Stadtpräsidentin Solothurn, Frau Stefanie Ingold

 

Eröffnungskonzert
2. März 2024, 18.00 Uhr

Grosser Konzertsaal, Solothurn

 

Eine musikalische Geschichte über Freiheit, Gleichheit und Kunst von der Kościuszkoszeit bis heute.

Ein klassisches Streichquartett trifft auf der Bühne mit dem einzigartigen und modernen Klang von Instrumenten aus dem 20. Jahrhundert, die auf der ETH Zürich gebaut wurden. Das Carmina Quartett und The Stone Alphabet, renommierte Schweizer Ensembles, ausser eigene Kompositionen, spielen auch Werke von Grażyna Bacewicz, Karol Szymanowski, Feliks Janiewicz, Helena Winkelman und bringen dadurch die Zeit von Kosciuszko und die Gegenwart sowie die beiden Länder, Polen und Schweiz, zusammen.

Das Festival wird von der Schweizer Firma Swiss Haven und der polnischen Altum Foundation organisiert. Die Initiatorin und künstlerische Leiterin ist Marzena Mikosz

 

Tickets: CHF 50 / 30 

 

Das Konzert wird in Zusammenarbeit mit dem Kościuszko Museum in Solothurn veranstaltet.


Zum Jahreswechsel 2024 senden wir Ihnen herzliche Wünsche für Gesundheit und Wohlstand. 

Wir schätzen Ihren Besuch und danken Ihnen dafür.